Fachkraft für Arbeitssicherheit

Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind Spezialisten für das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Unternehmen. Sie sind vom Unternehmen sorgfältig ausgewählt worden, weil sie durch ihre Berufserfahrungen im Unternehmen, ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihre Kenntnisse im Arbeitsschutz die abstrakten Forderungen des Gesetzgebers in ihrer praktischen Bedeutung für das Unternehmen verständlich machen können. Sie helfen insbesondere bei Fragen zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben eine technische Ausbildung zum Meister bzw. Meisterin, zum Techniker bzw. zur Technikerin oder eine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und verfügen über Berufserfahrung in der jeweiligen Branche. Zusätzlich haben sie eine spezielle Ausbildung zum Thema Arbeitsschutz erfolgreich abgeschlossen. In Ausnahmenfällen können auch Personen, die wie ein Meister tätig sind, als Fachkräfte ausgebildet und als Fachkraft tätig werden.

In der EKD findet sich diese Kompetenz bei der EFAS und in den Landeskirchen, bei der katholischen Kirchen in den Ordinariaten und bei der BEFG und dem BFP bei der Firma USB (www.usb-net.de). Fachliche Unterstützung vor Ort erhalten die Verantwortlichen auch durch die für die Gemeinde zuständige Ortskraft.

Regelungen des Gesetzgebers finden Sie im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und in der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) der VBG.


Beurteilung der Arbeits­bedingungen
Ortskraft